Inbound und Outbound Marketing

Was ist das Richtige für dich und dein Unternehmen? Inbound oder Outbound-Marketing? Was macht mehr Sinn und womit erreichst du so viele potenzielle Kunden, wie möglich. Mit diesem Beitrag möchten wir dir helfen das Beste Konzept für dich zu finden.

Was ist Inbound- und Outbound-Marketing?

Beim Outbound-Marketing versuchst du mit deinem Unternehmen Kunden zu finden. Doch beim Inbound-Marketing sollen die Kunden dein Unternehmen finden. Folgende Arten gibt es bei diesen Marketing-Strategien:

Inbound-Marketing

  • Blogs
  • Whitepaper
  • Youtube, Videos
  • Content, Feed
  • Suchmaschinenoptimierung

Outbound-Marketing

  • Print-Anzeigen
  • TV-Werbung, Radiowerbung
  • Messen, Flyer
  • Massen-E-Mails
  • Telefonverkauf

In- und Outbound Methoden

Anstatt die Menschen, die du ansprechen möchtest mit TV-Spots oder Print-Anzeigen zu belästigen, entwirfst du beispielsweise Videos oder einen eignen Business Blog. Wenn deinen potenziellen Kunden dein Content gefällt, lesen und sehen sie es sich mit Vergnügen an, beziehungsweise durch. Die Medienlandschaft hat sich verändert und so auch das Werbegebiet. Auch das Verhältnis vom Kunden zu Werbung hat sich gewandelt. Er ist sensibler geworden und möchte nun nicht mehr nur den „Standard“ sehen, sondern Werbemittel, die sich individuell und informativ anfühlen. E-Books haben gedruckte Bücher ersetzt, Zeitschriften wurden vom Printmarkt verdrängt und Pay-TV löst das klassische Fernsehprogramm ab. Doch Radio, TV und Print-Werbung ist noch längst nicht ausgestorben. Die Nutzung von alten und neuen Strategien im Marketing ist eine gegenseitige Ergänzung und Unterstützung. So ist es beispielsweise noch immer möglich, mit Rundfunkwerbung potenzielle Kunden zu erreichen. Outbound-Marketing-Strategien sollte man trotz der neuen Inbound-Strategien nicht unterschätzten.

Inbound-Marketing-Komponenten

Wir definieren 3 Komponenten, die beim Inbound-Marketing unverzichtbar sind:

  1. Content: Content ist der Dreh- und Angelpunkt einer jeden Inbound-Kampagne. Mit ihm ziehst du potenzielle Kunden an und lockst sie mit guten Inhalten und Expertise auf deine Webseite.
  2. SEO: Die Suchmaschinenoptimierung macht es für potenzielle Kunden einfacher, deinen Content zu finden. Du erscheinst höher in den Suchmaschinenergebnissen, wo die meisten Kunden ihren Kaufprozess beginnen.
  3. Social Media: Social Media unterstützt dein Content. Sobald dein Content durch diverse Netzwerke verbreitet wird, wird er auch diskutiert, kommentiert und weiterverbreitet.

Outbound-Marketing-Komponenten

Hier definieren wir auch 3 Komponenten, die für Outbound-Marketing unverzichtbar sind:

  1. TV- und Radiowerbung: Im Fernsehen und Radio kannst du durch einen kurzen Spot deine Firma, deine Dienstleistungen oder deine Produkte präsentieren. Die Chance neue Kunden dazu zu gewinnen ist sehr groß.
  2. Messen: Auf Messen ist die Wahrscheinlichkeit neue Kunden von dir zu überzeugen sehr hoch. Die Besucher, die sich für diese Messe interessieren, haben in diesem Bereich schon einiges an Wissen und möchten noch mehr dazu lernen. Aus diesem Grund solltest du deine Chance gut nutzen, um so viele Interessenten wie möglich von dir zu überzeugen.
  3. Flyer: Flyer sind sehr hilfreich bei der Leadgenerierung. Du kannst dort die wichtigsten Informationen für den Interessenten kurz und knapp zusammenfassen. So weiß der Besucher sofort, um was es sich handelt und kann sich für oder gegen deine Arbeit entscheiden.

Vor- und Nachteile von In- und Outbound-Marketing

Geringe Kosten: Outbound-Marketing bedeutet viele Aufgaben und ein hohes Budget – sei es bei dem Anzeigeneinkauf oder bei dem Mieten eines Messestandes. Inbound-Marketing bedeutet, Content zu schaffen und darüber zu reden. Ein Blog oder ein Facebook-Account kostet dich nichts. Beide können eine große Anzahl an Besuchern zu deiner Webseite führen.

Zielgruppen definieren: TV-Werbung oder Massen-E-Mails sind meist nicht zielgerichtet. Doch mit Inbound-Marketing erreichst du nur die Leute, die sich selbst als potenzieller Kunde qualifiziert haben. Sie haben entweder Interesse an deinem Content oder sind sogar schon an deinem Produkt oder deiner Dienstleistung interessiert.

Sinnvoll planen und handeln: Wenn du eine „kauf-per-klick“ Anzeige schaltest, verfällt deren Wert, sobald dein Budget aufgebraucht ist. Um dauerhaft oben zu bleiben, musst du mehr Geld investieren. Doch wenn du deine Ressourcen sinnvoll einplanst, qualitativen Content zu entwerfen, wirst du deutlich höhere Positionen erhalten – und das langfristig und ganz organisch. Je früher du anfängst deinen Content zu verbreiten umso authentischer und länger wird er im Internet bleiben.

Umstieg von Outbound auf Inbound-Marketing

Beim Outbound-Marketing werden potenzielle Kunden durch Werbeanzeigen in Printprodukten oder auf Webseiten aktiv gesucht. Im Inbound-Marketing wird eine andere Strategie verwendet. Hierbei soll eine bestimmte Zielgruppe dich und dein Unternehmen finden. Marketingabteilungen, die sich für eine Umstellung von Outbound-Marketing auf Inbound-Marketing entscheiden, müssen ihr gesamtes Konzept umstrukturieren. Nun soll nicht das Unternehmen im Vordergrund stehen, sondern der Kunde.

Fazit

Inbound-Marketing ist ein kniffliger Bereich, dessen Einführung nicht von heute auf morgen erledigt ist. Du kannst dir die Methoden zwar selbst beibringen, doch es ist sinnvoll einen Spezialisten dazu zu holen. Dieser kann dir bei der Umstellung und der Kreation von neuen Inhalten helfen. Inbound-Marketing ist meist effektiver und verschlingt deutlich weniger Geld, als das bekannte Outbound-Marketing. Beim Inbound-Marketing kannst du sogar mit zahlreichen Tools ermitteln, wie effektiv deine Strategien sind und wie du deine Leser zum öffnen deine Newsletter motivieren kannst. Außerdem kannst du nachverfolgen, wie häufig deine Blogbeiträge gelesen wurden.